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Kontakt

Literaturmuseum Romantikerhaus
Städtische Museen Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Unterm Markt 12a
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8249
Fax +49 3641 49-8245
romantikerhaus@jena.de

Leiter
Klaus Schwarz

Werkleiter JenaKultur
Jonas Zipf

Direktor
Dr. Ulf Häder


Öffnungszeiten

Caroline-Schlegel-Preis

Caroline Schlegel_Schelling  ©Romantikerhaus
  ©Romantikerhaus HJena

Mit der Auslobung des Caroline-Preises in den literarischen und journalistischen Kategorien Essay und Feuilleton soll ein ehrendes Andenken an das Wirken der Frühromantikerin Caroline Schlegel bewahrt werden.

Caroline Schlegel (1763–1809) – Die Namenspatronin des Preises

Kennen Sie Caroline?
Keine Ahnung? Nur ein Name ohne Zusammenhang?

In unserem Fall ist es Caroline Michaelis.
Sie war die Tochter des berühmten Göttinger Universitätsprofessors Michaelis, Jahrgang 1763. Das hilft Ihnen nicht weiter?

Wie ist es mit Caroline Michaelis Böhmer?
Den Namen ihres Mannes Franz Böhmer, Mediziner in Clausthal, trägt sie seit 1784. In der Abgeschiedenheit des kleinen Harzstädtchens entwickelt die begabte und gebildete Caroline ihr Talent als Briefeschreiberin. Dieser Name sagt Ihnen immer noch nichts?

Dann weckt vielleicht Caroline Michaelis Böhmer Schlegel Erinnerungen an eine femme fatale des 18. Jahrhunderts?
Die Witwe Böhmer, als Jakobinerin verdächtigt, auf der Festung Königstein in Haft, gesellschaftlich verrufen, wird durch die Ehe mit August Wilhelm Schlegel wieder salonfähig. Sie wird das weibliche Zentralgestirn des Jenaer Frühromantikerkreises.

Caroline Michaelis Böhmer Schlegel Schelling
Wir wissen, dieses Wortungetüm hat Caroline nie als Namen getragen. Der Philosoph Schelling, den sie in Jena kennenlernt, wird die größte Liebe ihres Lebens. Auf der Suche nach ihrem Lebensglück verstößt die „Dame Luzifer“ mutig gegen die Konventionen ihrer Zeit und trennt sich von August Wilhelm Schlegel.

Dr. Dorothee Schmitz-Köster Journalistin und Autorin, Berlin
Dr. Sonja Hilzinger Autorin, Lektorin und Wissenschaftsberaterin, Berlin
Prof. Dr. Stefan Matuschek Literaturwissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

I. Präambel
Um die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel und deren Frauen Caroline und Dorothea gruppierte sich um 1800 jener Kreis von Literaten, Philosophen und Naturwissenschaftlern, der als „Jenaer Frühromantik“ in die europäische Kulturgeschichte einging. Auf der Suche nach einer neuen Form der „Symexistenz“ entwickelte sich aus dem frühromantischen Salon das Ideal der romantischen Geselligkeit. Die Briefe der Caroline Schlegel und die vieler Zeitgenossen bezeugen, dass Caroline in ihrer Wirkung auf die Frühromantiker mehr war als eine Salondame. Treffsicherheit und Spottlust in ihren Briefen lassen eine Frau erkennen, die Partnerin, Ratgeberin und geselliger Mittepunkt eines Zirkels von Intellektuellen war, dessen Wesen sich im lebendigen Austausch von Gedanken und Gefühlen bestimmen sollte. Nach Carolines Tod schrieb ihr Mann, der Naturphilosoph Schelling: “… dass dieses Meisterstück der Geister nicht mehr ist, dieses seltene Meisterstück von männlicher Seelengröße von dem schärfsten Geist, mit der Weichheit des weiblichsten zartesten liebevollen Herzen vereinigt. Oh, etwas derart kommt nicht wieder.“

II. Ausschreibungs- und Wertungsmodus
Im Frühjahr 2000 wurde mit der Wiedereröffnung des rekonstruierten Jenaer Romantikerhauses als Literaturmuseum erstmals der Caroline Preis der Stadt ausgelobt. Nach der Verleihung im Herbst 2002 wird er im Turnus von jeweils drei Jahren vergeben.

Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen.

Die Bewerbung ist offen, zugelassen im Wettbewerb sind alle deutschsprachigen Texte, die entweder von den Autoren selbst oder auf Vorschlag wichtiger Feuilletonredaktionen, Verlage, literarischer Institutionen und Vereine eingesandt wurden. Jeweils für einen Haupt- und einen Förderpreis haben die Empfehlenden ein Vorschlagsrecht. Der für den Hauptpreis vorgeschlagene Text sollte dabei als pars pro toto eines besonders engagierten und verdienstvollen Gesamtschaffens stehen. Für den Förderpreis haben wir von der Festschreibung einer Altersgrenze abgesehen. Als Kriterium für die Aufnahme in den Kreis der Bewerber um den Förderpreis gilt neben den qualitativen Anforderungen, dass sich die betreffenden PublizistINNen am Beginn Ihres Schaffens befinden.

Die eingereichten Texte dürfen jeweils 10 bis 15 Manuskriptseiten nicht überschreiten. Sollten sie bereits veröffentlicht sein, darf die Veröffentlichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Einzureichen sind vier Exemplare des Textes, die für Jurierungs- und Dokumentationszwecke beim Veranstalter verbleiben.

III. Jury
Das von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 € wird in der Regel in einen Hauptpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geteilt. Gegebenenfalls kann die Jury auch eine andere Teilung vornehmen. Als Ausrichter bzw. Veranstalter fungiert die Stadt Jena, namentlich das Romantikerhaus, Museum der Deutschen Frühromantik der Stadt Jena.

Der Veranstalter kann in Absprache und Beratung mit der Jury, anderen Fachleuten und dem Stifter Änderungen an den Grundsätzen vornehmen.

Preisträger 2014

Hauptpreis: Andreas Dorschel (Wien, Österreich)

für den Essay "Ein Brief der Korinther an Paulus"

Förderpreis: Nancy Hünger (Erfurt)

für den Essay "Die Stunde der Schatten - zu Wolfgang Hilbigs Erzählung Alte Abdeckerei"

Preisträger 2011

Hauptreis: Ina Hartwig

für den Essay „Die absolute Freiheit der Sinne“

Förderpreis: Christina Müller-Gutowski

für den Essay „Goethe und die Linie 6“

Förderpreis: Nadja Mayer

für den Essay „Die Digitalisierung der Empfindungen“

Preisträger 2008

Hauptreis: Thomas Hürlimann

für den Essay "Über die Treppe"

Förderpreis: Dietmar Ebert

für den Essay „Vielleicht doch ein Roman – Nachdenken über Kertész‘ Dossier K.“

Preisträger 2005

Hauptreis: Sonja Hilzinger

für den Essay „Manchmal bin ich ein Vogel“

Preisträger 2002

Hauptreis: Burkhard Spinnen

für den Essay „Skandal“

Förderpreis: Kai Agthe

für den Essay „Diese Maschine ist delicat wie ein kleiner Hund und macht
viel Noth.“

Preisträger 2000

Förderpreis: Juli Zeh

für den Essay „Justitia in Schlaghosen“

Förderpreis: Steffen Kopetzky

für den Text „Justitia in Schlaghosen“

Brunnenfest 2017

Am 9. September 2017 wird aus Anlass der Vergabe des Caroline-Schlegel-Preises im und um das Romantikerhaus wieder gefeiert. Beim Brunnenfest füllen zahlreiche musikalische und literarische Programmpunkte Vorabend und Abend, laden dazu ein, durch das Haus zu wandeln, vom Brunnenhof zum Theaterraum, vom Foyer nach draußen und wieder zurück. Und wenn Bildung sich mit Unterhaltung mischt, fehlen natürlich auch die kulinarischen Angebote nicht ...

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